Historie (ab 1920)

In der Familie Schunck ist das Arbeiten mit Metall und Metallverarbeitung schon fast Tradition. Peter Schunck ist schon die 3. Generation, die mit Metall im weitesten Sinne arbeitet.

Grossvater Friedrich Schunck, in Klingenmünster beheimatet, arbeitet als Schmied in der heutigen Kaiserbacher Mühle, dem landwirtschaftlichen Gut der Nervenklinik Landeck. Zurück aus dem Kriegsgeschehen des 1. Weltkrieges musste er erfahren, dass sein Arbeitsplatz nicht für ihn freigehalten wurde.
Nach Erkundigungen stellte er fest dass der Ilbesheimer Schmied Otto Ott erkrankt war. Zuerst arbeitet er als Mitarbeiter in der Schmiede Ott. Nachdem sein Arbeitgeber verstarb übernahm er die Schmiede, die sich im Anwesen Fritz Bauer, Arzheimer Str.17 befand.

Weil es in Ilbesheim keinen Hufschmied gab war der Umzug nach Ilbesheim zwangsläufig fällig. 1931 kaufte Friedrich Schunck das Anwesen Hauptstr. 15 und richtet sich dort eine Schmiede ein. Später betrieb er diese Schmiede mit seinen Söhnen Jakob und Helmut Schunck.

Helmut Schunck wurde Mitte der Fünfziger Jahre zum Huf- und Wagenschmied ausgebildet, anschließend legte er seine Meisterprüfung als Schmied ab. Bis Ende der Achtziger Jahre arbeitet er in der Schmiede.

Von seinem Vater Helmut Schunck der zu den Schmiedearbeiten auch schon kleinere Arbeiten an landwirtschaftlichen Maschinen vornahm übernahm Peter Schunck am 1.3.1989 die Schmiedewerkstatt. In diesen Räumlichkeiten baute er sich nach und nach einen Landmaschinenreparaturbetrieb auf.

In den alten Werkstatträumlichkeiten arbeitet Peter Schunck zuerst alleine, dann zusammen mit Rolf Becker. Dann wurde das Team um Lehrlinge ergänzt.

Nach 10 Jahren begann die Planungsphase für einen Neubau am Ortsrand von Ilbesheim. 2002 wurde der erste Spatenstich im Brühl 5 vorgenommen.